11.02.2017

von JD-B° RB

Zuerst die Dämmung und danach die Heizung

Mit dieser Reihenfolge baut man vorausschauend

Eine moderne Wärmedämmung kommt nicht nur der Umwelt und dem Geldbeutel zugute, sondern sorgt auch für echtes Wohlfühlklima im Haus

Eine moderne Wärmedämmung kann die Wärmeverluste eines Hauses maßgeblich reduzieren. Sie kommt damit nicht nur Umwelt und Geldbeutel zugute, sondern sorgt auch für ein Wohlfühlklima im Haus. Eine weitere entscheidende Konsequenz: Das gewählte Heizsystem kann umso kompakter ausfallen, je besser ein Neubau wärmegedämmt ist. "Beim neuen Eigenheim sollte daher immer zuerst die Dämmung und erst dann die Heizung geplant werden", betont Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Wer den umgekehrten Weg gehe, habe später oftmals eine überdimensionierte Heizung im Keller stehen.

Dämmstoffe gezielt auswählen

Besonders effektiv sind Dach und Kellerdämmungen. Hier geht die meiste Wärme verloren. Deshalb sollten vor allem bei einem Neubau Bodenplatte und Keller sowie Dach gedämmt werden. Wichtig ist aber, die geeigneten Dämmstoffe auszuwählen, professionell planen und ausführen zu lassen. Denn längst nicht jedes Dämmmaterial ist für jeden Zweck geeignet und zugelassen. Der Dämmstoff Extruderschaum (XPS) mit seiner geschlossenen Zellstruktur beispielsweise ist hoch druckfest und dabei elastisch, wasserabweisend, unverrottbar, gut wärmedämmend und schwer entflammbar. Daher ist er für die Bodenplatte das geeignete Material, um den besonders hohen Anforderungen in diesem Bereich im wahrsten Sinne des Wortes stand zu halten. Auch für Gründächer in der Umkehrdachbauweise ist dieser Dämmstoff sehr gut geeignet. Unter www.xps-waermedaemmung.de gibt es viele weitere Informationen zu dem Material.

Staatliche Fördermittel nutzen

Auf dieser Seite gibt es im Übrigen auch einen umfassenden Fördermittel-Check. Denn selbst Fachleuten fällt es mittlerweile oftmals schwer, auf Anhieb alle Fördertöpfe zu nennen, die für einen Neubau, bei dem auf Energieeffizienz besonderer Wert gelegt wird, infrage kommen. Beim Fördermittel-Check können Bauherren mit wenigen Angaben ermitteln, welche Förderprogramme für sie nutzbar sind. Zertifizierte Energieberater vor Ort beantworten weitere Fragen und unterstützen zudem bei der Antragstellung.

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